Chico Whitaker sprach am 9.4. in Bad Godesberg über Brasilien 50 Jahre nach dem Militärputsch

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Podiumsdiskussion zur Rolle der Kirche im Widerstand am 4.4. in Berlin

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Zeitzeugen am 6. April auf dem Berliner Podium

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Erinnern und Diskutieren bei der Podiumsdiskussion “Brasiliensolidarität Damals und Heute” am 28.3. im Allerweltshaus Köln

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F: Tainã Mansani

F: Tainã Mansani

Gelungene Auftaktveranstaltung der Nunca Mais Brasilientage über den Kampf der Indigenen um ihre Landrechte

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Etwa 60 Besucher kamen am Abend des 18. März zu einer der ersten Veranstaltung im Rahmen der Nuca Mais Brasilientage in den Berliner Mehringhof. Merong Santos Tapurumã von den Pataxó und Jocelino da Silveira Quiezza, Tupinikim aus Espertio Santo berichteten aus ihrem Leben und ihrem Kampf um ihre Landrechte.

Zur Sprache kamen nicht nur historische Fakten aus dem Figueiredo Bericht sondern auch die Schwierigkeiten oder besser der Stillstand bei der Umsetzung des nationalen Plans zur nachhaltigen Entwicklung indigener Gebiete sowie die Bemühungen und Fortschritte bei der Rückeroberung der eigenen Sprache und Kultur. So zum Beispiel die Errichtung eigener Schulen und die Entwicklung eigener Lehrpläne und Unterrichtsmaterialien.

Die mitgebrachten Gegenstände aus Holz, Samenkörnern, Gräsern und Schalen ermöglichten darüber hinaus einen Einblick in das künstlerische Schaffen der beiden indigenen Gruppen.

Besondere Stimmung bei der Kucinski-Lesung in Köln

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Eine ganz besondere Stimmung herrschte bei der Lesung mit Bernardo Kucinski in Köln. Davon zeugen die wunderbaren Bilder von Hans-Dieter Hey und dem Forum r-mediabase

VERANSTALTUNG: NACH 50 JAHREN

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NOVEMBER | ORT: PUC, SÃO PAULO

DER BERICHT DER NATIONALEN WAHRHEITSKOMMISSION UND DIE SCHLUSSFOLGERUNGEN FÜR DIE DEUTSCH-BRASILIANISCHEN BEZIEHUNGEN
BILANZ UND JAHRESABSCHLUSSVERANSTALTUNGDERNUNCAMAISBRASILIENTAGE IN BRASILIEN

Ort: N.N.
Zeit: November
Ort, Zeit und alle weiteren Informationen werden auf der Webseite der Initiative Nunca Mais – Nie Wieder www.nuncamais.de rechtzeitig bekanntgegeben.

VERANSTALTUNG: NACH 50 JAHREN

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ENDE NOVEMBER | ORT: BERLIN

DER BERICHT DER NATIONALEN WAHRHEITSKOMMISSION UND DIE SCHLUSSFOLGERUNGEN FÜR DIE DEUTSCH-BRASILIANISCHEN BEZIEHUNGEN
BILANZ UND JAHRESABSCHLUSSVERANSTALTUNGDERNUNCAMAISBRASILIENTAGE IN DEUTSCHLAND

Ort: N.N.
Zeit: Ende November
Ort, Zeit und alle weiteren Informationen werden auf der Webseite der Initiative Nunca Mais – Nie Wieder www.nuncamais.de rechtzeitig bekanntgegeben.

PODIUMSGESPRÄCH: BELO MONTE UND DAS ERBE DER MILITÄRDIKTATUR

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PODIUMSGESPRÄCH MIT GUILHERME CARVALHO (FASE UND FAOR, BRASILIEN) UND THOMAS FATHEUER (KOBRA)

Wir sind wütend! Was seid Ihr? - Foto: Ruy Sposati

Wir sind wütend!
Was seid Ihr? – Foto: Ruy Sposati

MI, 2. JULI 2014 | 19:30 UHR | ORT: HEINRICH-BÖLL-STIFTUNG, BERLIN

Ort: Heinrich-Böll-Stiftung | Kleiner Saal | Schumannstraße 8 | 10117 Berlin
Eine Veranstaltung der Heinrich-Böll-Stiftung und des Belo-Monte-Netzwerks im Rahmen der Nunca Mais Brasilientage.
Sprache: Portugiesisch mit Simultanverdolmetschung

Der Bau des Staudamms Belo Monte (mit 11 GW der drittgrößte der Welt) am amazonischen Fluss Xingu im nordbrasilianischen Bundesstaat Pará ist jüngsten Pressemeldungen zu 34% fertig gestellt, dies obwohl nach wie vor 20 Klagen der Bundesstaatsanwaltschaft in Brasília vor den Gerichten (einschließlich des Obersten Gerichtshofs) anhängig sind und die Rechtslage auf die Illegalität des Staudamms hinweist. Die brasilianische Regierung versucht so, vollendete Tatsachen zu schaffen. Die wiederholt gerichtlich erzwungenen Baustopps werden immer wieder mit dem Verweis auf höherwertige, nationale Interessen aufgehoben. Der Oberste Gerichtshof beruft sich dabei auf das Gesetz aus dem Jahre 1964, das die sogenannte „suspensão de segurança“ definiert, also das Außerkraftsetzen eigentlich verfassungsrechtlich vorgesehener Prinzipien mit dem Verweis auf höherwertige nationale Interessen. Dieses Rechtskonstrukt stammt noch aus der Zeit der brasilianischen Militärdiktatur (1964-1985). Um die Proteste vor Ort gegen das Staudammprojekt zu unterbinden, entsandte Brasília die Força Nacional de Segurança des Heeres in die Region.

Gemeinsam mit unseren Referenten werden wir die Dimensionen und Folgen des Belo Monte-Staudammprojekts in der Region am Xingu-Fluss debattieren und der Frage nachgehen, ob und inwieweit der Bau von Megaprojekten wie dem Staudamm Belo Monte – die oft gegen den Willen der lokal betroffenen Bevölkerung gebaut werden – mit demokratischen Prinzipien vereinbar ist. Diese Frage weist über Brasilien hinaus, denn sie stellt sich allgemein bei zentral geplanten Großprojekten, die unter Verweis auf höherwertige Interessen gegen die lokal Betroffenen durchgesetzt werden.