AUSSTELLUNG: „AUSÊNCIAS – ABWESENHEITEN“

Padrão

AUSSTELLUNG DER FOTOGRAFIEN VON GUSTAVO GERMANO UND DEN FAMILIENANGEHÖRIGEN DER VERSCHWUNDENEN IN BRASILIEN

MO, 31. MÄRZ, BIS MI, 9. APRIL 2014 |  ORT: ROSA-LUXEMBURG-STIFTUNG (FOYER), FRANZ-MEHRING PLATZ 1 | 10243 BERLIN

Eine Veranstaltung der Rosa-Luxemburg-Stiftung im Rahmen der Nunca Mais Brasilientage.

Die Bilder des argentinischen Fotografen Gustavo Germano und die der Familienangehörigen der Verschwundenen legen die Folgen der Militärdikaturen schonungslos offen. Gustavo Germano hat dieses Projekt in Brasilien im vergangenen Jahr mit Unterstützung des Menschenrechtssekretariats realisiert, nachdem er zuvor das gleiche Projekt in Argentinien durchgeführt hatte. Germano dokumentiert die Geschichten der Opfer der brasilianischen Militärdiktatur (1964-1985) dadurch, dass er Fotos aus den Familienalben dreißig, vierzig Jahre später mit den Hinterbliebenen nachstellt.

Die Bilder werden durch die Lebensgeschichten der Verschwundenen und ihrer Familienangehörigen, in der Übersetzung aus dem Portugiesischen von Sarita Brandt und Ursula Kindel, hervorragend ergänzt. In der Gegenüberstellung der alten und neuen Fotografien setzt Germano so die Abwesenheit der politischen Verschwundenen und von der Diktatur Ermordeten einfühlsam in Szene. Es ist diese Leere des unbesetzten Stuhls am Familientisch, die nicht vieler Worte der Erklärung bedarf. Selten sprechen Fotografien bereits beim ersten Anblick so für sich.

Deixe uma resposta

Preencha os seus dados abaixo ou clique em um ícone para log in:

Logotipo do WordPress.com

Você está comentando utilizando sua conta WordPress.com. Sair / Alterar )

Imagem do Twitter

Você está comentando utilizando sua conta Twitter. Sair / Alterar )

Foto do Facebook

Você está comentando utilizando sua conta Facebook. Sair / Alterar )

Foto do Google+

Você está comentando utilizando sua conta Google+. Sair / Alterar )

Conectando a %s